Met, auch Honigwein genannt, ist ein alkoholisches Getränk aus Honig und Wasser.

Met fand bei den früheren Völkern eine vielseitige Verwendung. Er spielte bei Gastbewirtungen, in Gottesdiensten, als Opfergabe für die Götter, als Grabbeigabe, bei religiösen Festlichkeiten, als Gesundheitsgetränk und in der Medizin eine Rolle. Die antiken Griechen tranken fast ausschließlich Wein, aber Historiker sind sich einig, dass in bienenreichen Gebieten Met hergestellt wurde. Als die edelste Spende für die Götter galt im alten Griechenland das Melikraton. Zuerst war es ein Produkt aus Milch und Honig, später wurde Wasser oder Wein anstelle von Milch verwendet. Pedanios Dioscurides nennt das Melikraton auch Honigmet. Er beschreibt es als ein Gemisch aus einem Teil Honig und zwei Teilen Wasser, das in die Sonne gestellt wird. Das Melikraton spielte eine besondere Rolle bei Totenbeschwörungen und im Totenkult. Die Römer kannten den Met anfangs nicht. Erst durch die römischen Eroberungen in Asien fand mit dem aufkommenden Wohlstand auch der Met den Weg nach Rom. Die Römer tranken meistens Wein-Met, das "mulsum", als Tafel- und Gesundheitsgetränk. Sie versüßten ihren meist sauren Wein mit Met, oder brauten ihr "mulsum" direkt in Wein anstatt Wasser. Wie die folgende Episode zeigt, war "mulsum" ein Getränk für die Reichen und wurde meistens zur "gustatio" serviert. "Appius erzählt bei Varro (...), dass er in seiner Jugend aus Sparsamkeit keinen Met trank und erst, nachdem er eine Erbschaft gemacht, in seinem Hause Met zu bereiten begann; wenn gute Freunde zu Besuch kamen, habe er ihnen allerdings jederzeit mit Met aufgewartet." Gelegentlich wurde "mulsum" wegen seiner berauschenden Wirkung auch als "Sorgenbrecher" benutzt.

Um die Gärung einzuleiten, verwenden wir ausschließlich Reinzuchthefen, wie sie auch in der eigentlichen Weinbereitung aus Weinbeeren Verwendung finden.

Unser fertiger Met hat einen Alkoholgehalt von ca. 14% und kann sowohl heiß als auch kalt getrunken werden.